SchruppfestTuningtreffen Schruppfest 2011 - "Wir san jo net aus Zucka ..."

Trotz schlechter Wetterbedingungen haben sich über 30 Starter an den EMMA Wettbewerben am Flugplatz Kirchheim angemeldet. Der Wettbericht behielt auch recht: Mehrmals wurden das EMMA Zelt von einer ESPL-Messtation zu einem Unterstand umfunktioniert, um Teilnehmern und Zusehern die es nicht mehr zurück zu Ihren Autos geschafft haben, eine halbwegs trockene Wartezeit zu ermöglicht. Die Zeit wurde für Fachgespräche genutzt und auch die Wetterbedingungen diskutiert, wobei sich herausgestellt hat, dass es keine Wetterfrösche unter den Teilnehmern gibt. Denn jedes das-war-nun-das-letzte-mal wurde wieder feucht-fröhlich widerlegt.

Neben den optischen Hightlights - Rahmenprogramm war ein 1/4 Meile Rennen - fiel auch ein kleiner roter Renner auf.  Roman Schneider meldete seinen Orion/Mosconi bestückten Fiat Punto zum EMMA-ESPL an, und lieferte mit 153,7/148,6 dB auch den mit Abstand höchsten abgebenen Wert aufs Messgerät.

Trotz des bescheidens Wetter gab es dann bei der Siegerehrung durch die Bank wieder zufriedene Gesichter, denn wie hieß es so schön: "Wir san jo net aus Zucka ..."

Bilder

Weitere Bilder bei:

P.S.: Ihr könnt uns auch Links mit euren Bildern mitteilen ...

Ergebnisse:

Übrigens

... wenn sich wer gewundert hat, dass die EMMA "verspätet" am Platz war, der möge noch folgendes lesen:

Leider ist unser EMMA-Transporter und Showcar "Föhnix" kurz nach Linz liegen geblieben. Uhrzeit ca. 8:00. Mit stark stotterndem Motor hat sich Martin (mit Tom und Manuel als Begleitschutz) noch bis zur Ausfahrt Marchtrenk Ost schleppen können.

Nachdem wir beim letzten Mal wo Föhnix liegen geblieben ist den Tank gewechselt haben, war klar, dass es nun nurmehr an der Zündanlage liegen konnte das der Motor nicht mehr wollte. Wir beschlossen kurzerhand Föhnix stehen zu lassen und mit Manuels A6 nach Linz zurück zu fahren um Teile für die Zündanlage zu kaufen. Wie wir bemerkten hat die Fa. Derendinger Samstags zu. Schitt. Weiter zur Fa. Stahlgruber. Gute Nachricht. Samstags offen, aber erst ab 9:00. Also bis dahin Warten. Inzwischen mit Werner ausgemacht dass er in Marchtrenk Ost abfahren und auf uns warten soll damit wir ggf. einen Teil der Ladung in seinen Wagen umladen können.

Endlich 9:00. Zum Glück hatte Stahlgruber alles was wir brauchten und so fuhren wir mit neuen Zündkabeln, neuer Zündelektronik, neuer Zündspule und zwei Benzinfiltern zurück zu Föhnix wo Werner schon ungeduldig wartete. Nachdem wir Föhnix komplett ausgeräumt hatten um zum Motor zu gelangen (ja, der T3 hat den Motor hinten)  und das Wichtigste in Werners Auto umladeten damit dieser vorausfahren konnte, wechselten wir alle Teile der Zündanlage.

Gott sei Dank sprang Föhnix sofort an und plötzlich hatte alle wieder Hoffnung, dass der Tag noch ein guter werden könnte. Sicherheitshalber wechselten wir auch noch die beiden Kraftstofffilter und schwups war Föhnix auf einer Probefahrt im Vollgasmodus.

YEAHHH ... das Ding geht ab wie Schmitts Katze ... nur halt in langsam!

Mittlerweile war es 10:30 und es konnte wieder weiter gehen. Nach einer Vollgasfahrt und sagenhaften 110 Km/h auf dem Tacho waren wir um ca. 11:30 endlich beim Schruppfest, wo aber die Anmeldung mit Werner (und reduziertem Equipment) auch schon im Gange war...

 

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